Oishii! Essen in Japan
Newsbeitrag vom 02.08.2016.

Vorträge im Rahmen der Sonderausstellung „Oishii! Essen in Japan“

Kooperationspartner: Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V., Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e.V., Linden-Museum Stuttgart
Ort: Linden-Museum Stuttgart, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart, www.lindenmuseum.de
Eintritt: jeweils EUR 3,-/2,-/DJG- und GEV-Mitglieder frei

Der Reisbau in Japan

Referent: Dr. Ulrich Pauly, Bonn
Reis ist bis heute das wichtigste Grundnahrungsmittel Japans und darf auch auf Festen als Opfergabe für die Götter nicht fehlen. Aus Reisstroh verfertigte Bannseile schmücken jeden Shinto-Schrein und Hausaltar. Der Diavortrag zeigt die traditionellen Techniken des Nassreisbaus und einige der seine Arbeitsschritte begleitenden Riten, die die japanische Kultur nachhaltig geprägt haben. Dabei wird abschließend auch auf die Vor- und Nachteile der zunehmenden Mechanisierung des Reisbaus eingegangen.
Freitag, den 2.12.2016, 18.30 Uhr

Das Erdbeben von Ostjapan 2011 und die Optionen einer Risikogesellschaft

Referent: Prof. Dr. Winfried Flüchter, Universität Duisburg-Essen
Die Dreifachkatastrophe vom 11. März 2011 – Erdbeben, Tsunami, Kernschmelze – ist Anlass, bei der Kalkulierung hochriskanter Phänomene über das vermeintlich Unmögliche nachzudenken. „Sicherheit hat höchste Priorität“. Dieser besonders populäre Slogan nationaler Entscheidungsträger klingt gut, ist aber schon deshalb unglaubwürdig, weil Sicherheit, sollte sie wirklich höchste Priorität haben, gar nicht finanzierbar ist – ganz abgesehen davon, dass nicht jeder damit einverstanden ist, zunehmende Sicherheit auf Kosten abnehmender persönlicher Freiheiten in Kauf zu nehmen. Wer die Chancen der Technik nutzen will, muss Risiken akzeptieren. Die zentrale Frage kann nicht lauten: Wollen wir mehr Sicherheit? Sie muss vielmehr heißen: Wie viel finanzielle (und sonstige) Belastung ist eine Gesellschaft für mehr Sicherheit (und weniger Risiko) zu tragen bereit? Wie hält es Japan mit dem Risiko und der Sicherheit, wenn es um die Verwundbarkeit durch Erdbeben, Tsunami und Atomenergie geht? Mit diesen Fragen ist nicht nur die Risikogesellschaft Japans konfrontiert.
Freitag, den 9.12.2016, 18.30 Uhr.

Tee – ein „Lebenselixier“ zwischen Alltag, Mode, Luxus und Kunst Impressionen aus einer Ethnologie des Trinkens
Referentin: Dr. Martina Wernsdörfer, Kuratorin für Süd-, Zentral- und Ostasien, Völkerkundemuseum der Universität Zürich.
Allein im Jahr 2015 wurden weltweit 5.2 Millionen Tonnen Tee produziert. Tee ist mithin nach Wasser das meist konsumierte Getränk. Doch Tee ist weit mehr als eine durstlöschende Flüssigkeit mit verschiedenen Geschmacksnoten. Als Hauptgetränk vieler Gesellschaften steht Tee im Zentrum komplexer Trinkkulturen, in denen technische Fertigkeit, soziale Ordnung, weltanschauliche Vorstellung und materieller Ausdruck zusammenfliessen. Am Beispiel des tibetischen Buttertees und des japanischen Grüntees gibt der Vortrag Einblicke in zwei faszinierende Tee-Trinkkulturen Asiens.
Freitag, den 13.1.2017, 18.30 Uhr

Japan: Der Naturraum als Potenzial und Herausforderung

Referent: Prof. Dr. Winfried Flüchter, Universität Duisburg-Essen
Der Vortrag führt zunächst in die physio-geographischen Grundlagen Japans ein, ihre naturlandschaftlichen Zusammenhänge und kulturlandschaftlichen Auswirkungen. Es folgt eine Bewertung der Natur, die einerseits hervorragende Wirtschaftspotenziale und touristische Attraktionen bietet, andererseits durch Handicaps, insbesondere ständig drohende Naturkatastrophen, die Menschen herausfordert. Drittens geht es um eine Bestandsaufnahme dieser Naturkastastrophen, die in Japan alles andere als Jahrhundert-Ereignisse sind, sowie um die Bedeutung des Katastrophenschutzes in einem wohlhabenden Staat.
Freitag,den 3.2.2017, 18.30 Uhr

O-motenashi – japanische Gastlichkeit: Facetten eines kulturellen Schlüsselkonzept

Referentin: Prof. Dr. Irmela Hijiya-Kirschnerei, Professorin für Japanologie (Literatur und Kulturgeschichte), Freie Universität Berlin
Als die japanische Küche im Dezember 2013 mit der Aufnahme in die Riege der immateriellen Kulturgüter der UNESCO geadelt wurde, war die japanische Gastlichkeitskultur, japanisch „O-motenashi“, ein wichtiges Argument. O-motenashi als Gastlichkeitsphilosophie spricht alle fünf Sinne an. Häufig beruft man sich dabei auf die Tradition des sad? oder chad?, des Teekults. Er ist gewissermaßen die am stärksten durchästhetisierte und ritualisierte Form japanischer Gastlichkeit. Der Vortrag erkundet Ideale und Praxis der japanischen Gastlichkeit im privaten wie im öffentlichen Raum.
Freitag, den 17.2.2017, 18.30 Uhr

Wirtschaftliche Bedeutung der japanischen Lebensmittelindustrie und aktuelle Trends

Referent: Prof. Dr. Rolf Schmid, Bio4Business, Stuttgart
Die japanische Küche gehört zum UNESCO Weltkulturerbe, und Japaner haben eine besonders hohe Lebenserwartung. Dies lässt auf ganz besondere Ernährungsgewohnheiten schließen. Gaumenfreude gepaart mit Ästhetik, Gesundheitsbewusstsein und einem hohen Qualitätsanspruch, waches Interesse an allem Neuen, und ein unstillbares Informationsbedürfnis – vor diesem Hintergrund hat sich im High-Tech-Land Japan, das im Mittel nur 40 % seines Bedarfs an Nahrungsmitteln im Land decken kann, eine sehr eigenständige Lebensmittelindustrie entwickelt, die mit vielen innovativen Produkten eine alternde Gesellschaft versorgt und dabei auch die Modernisierung der japanischen Landwirtschaft vorantreibt.
Freitag, den 3.3.2017, 18.30 Uhr

Der japanische Sake: Genussmittel und Heiliger Trank
Referent: Prof. Dr. Klaus Antoni, Universität Tübingen, Asien-Orient-Institut
Von der Herstellung her eigentlich zu den Bieren zu rechnen, stellt Sake („Reiswein“) eines der bekanntesten Genussmittel Japans dar. Das Land kann auf eine lange Geschichte der Sake-Herstellung zurückblicken, und noch heute finden sich regionale Brautraditionen in allen Teilen Japans. Auch international erfreut sich der Sake immer größerer Beliebtheit. Kaum bekannt sein dürfte der Umstand, dass dem Sake auch im Bereich des Religiösen eine große Bedeutung zukommt. Als Heiliger Trank (miki) bereits in den Liedern des japanischen Altertums besungen, findet er bis in die Gegenwart, beispielsweise bei den Thronbesteigungsriten eines neuen Kaisers, zeremonielle Verwendung. Der Vortrag wird sich bemühen, diese doppelte Funktion des Sake, beliebtes Genussmittel und Heiliger Trank, anhand von Fallbeispielen deutlich zu machen.
Freitag, den 21.4.2017, 18.30 Uhr

( 02.08.2016 | Kategorie: Terminankündigung | Zurück zum seitenanfang)



Mailwerbung Japanischer Abend Koku - Leere
Newsbeitrag vom 18.06.2016.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Einladung zu einem Japanischen Abend “Kokû – Leere” mit

Tadashi Tajima, Shakuhachi

Teru Yoshihara, Gesang

Ichizu Hashimoto, Live-Kalligraphie

Die  Shakuhachi  ist eine schlichte Längsflöte aus Bambus, in besonderer Weise der traditionellen japanischen Musikästhetik und ihrem Ideal eines naturhaften Klangs verbunden, in dem sich die Grenzen zwischen Geräusch und musikalischem Ton verwischen.
Tadashi Tajima, zählt zu Japans herausragenden, vielfach ausgezeichneten Shakuhachi-Meistern. Er lebt in Osaka und tritt derzeit auch in Köln, Berlin, Bayreuth und Karlsruhe auf, unterstützt durch Japan Foundation /Japanisches Kulturinstitut, Japan Tobacco International und Toyota.

Teru Yoshihara gelingt es auf der Grundlage seines breiten musikalischen und kulturellen Spektrums, die Brücke zwischen Osten und Westen zu schlagen indem er beim Konzertbesucher eine musikalische Vertrautheit weckt, den Hörer abholt und ihn dann in die japanische Welt verzaubert. Er lebt in Stuttgart.

Ichizu Hashimoto, geboren in Kameoka bei Kyoto, nahm Kalligraphieunterricht seit ihrem sechsten Lebensjahr, ist Kalligraphie-Meisterin. Ihre Live-Kalligraphie spiegelt die Welt der Poesie wider. Sie lebt in Stuttgart.
“Das Ansehen der Kalligraphie ist in der Kulturgeschichte überall dort gegeben, wo das Abschreiben heiliger Texte selbst als sakraler Vorgang eingestuft wird. Noch heute ist für die japanische Schriftkultur die Kalligrafie wichtig und inspirierend. Wichtiger als die Leserlichkeit ist dabei die Erzielung perfekter ästhetischer Ausgewogenheit und das Sichtbarmachen von Emotionen.” (Wikipedia).

Der Eintritt beträgt 12 €, ermässigt 8 €.

Samstag, den 09.Juli 2016, 19 Uhr

Forum 3, Gymnasium-Strasse 21, 70 173 Stuttgart, S-Bahnhaltestelle Stadtmitte

Anmeldungen werden dringend empfohlen über

Alle Plätze sind bereits vergeben.

Werbekarte Japanische Musik und Kalligraphie S.1 Yoshihara.pdf

( 18.06.2016 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



Mailwerbung Kurama Tengu
Newsbeitrag vom 22.05.2016.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Kurama Tengu

Ein Samurai kämpft für die Einigung Japans

Japanischer Stummfilm-Klassiker von TEPPEI YAMAGUCHI (1928), neu auf Japanisch mit englischem Untertitel

Samstag, den 11. Juni 2016, 19 Uhr

Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstrasse 22

Stumm und doch niemals lautlos

Das Japanische Kultur-Institut zu Köln hatte vor Kurzem eine Stummfilm-Reihe vorgestellt aus der wir den oben genannten schwarz- weiss Film übernommen haben:
„Vor der Einführung des Tonfilmes gab es in Japan und dem Westen wesentliche Unterschiede bei dem Erleben von Kino. Während die Stummfilme im Westen in der Regel nur musikalisch begleitet wurden, waren die Vorführungen in Japan ohne einen Kinoerzähler ( BENSHI ) nicht denkbar. In den 1920er und den frühen 1930er Jahren wurden BENSHI wie Stars verehrt und die Zuschauer gingen nicht nur wegen des Filmes ins Theater, sondern auch, um ihren Lieblings-BENSHI zu erleben. Die Kinoerzähler schlüpften in die Rollen der Protagonisten und verliehen dem Film mit ihrer Interpretation eine einzigartige Dramaturgie.“
Dem Film liegt eine Novelle von JIRO OSARAGI (1897-1973) zu Grunde und zeigt den verwegenen und wagemutigen Samurai KURAMA TENGU, der leidenschaftlich für die Einigung Japans kämpft. Beachtenswert ist die letzte Szene in der der Hauptdarsteller mit einem Schwert in jeder Hand mehreren Feinden gegenüber tritt. Diese Szene war sehr beliebt, besonders bei den Kindern.
Das Thema hatte mehrere Verfilmungen zu Folge von welchen die zu zeigende die beste ist.
Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. in Zusammenarbeit **mit dem Japanischen Kultur-Institut (The Japan Foundation).

**

Werbekarte Kurama Tengu S.1.pdf

( 22.05.2016 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



Mekura goyomi
Newsbeitrag vom 22.04.2016.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Wuerttemberg e.V.

Wir laden ein zu einem Vortrag über den japanischen “Blindenkalender”  Mekura goyomi als Sonderform des vormodernen japanischen Lunisolarkalenders:

Im Nordosten Japans hatte man im 18. und 19. Jahrhundert einen Kalender entwickelt, der im ganzen Land einmalig war: den „Blindenkalender“, auf Japanisch “mekura goyomi”. Es handelt sich hier allerdings nicht um einen Kalender in einer Form der Blindenschrift, denn „blind“ (mekura) ist in diesem Zusammenhang nicht in der Bedeutung von „nicht sehen können“ zu verstehen, sondern im übertragenen Sinn als „kulturell blind“, genauer, als „nicht lesen können“.
Der hier vorgestellte „Blindenkalender“ entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in dem Dorf Tayama (nördlich von Morioka in der Präfektur Iwate) und wird deshalb speziell als „Tayama-Kalender“ bezeichnet.
Die japanischen Kalender hatten schon immer neben den astronomischen Daten auch solche Angaben aufgelistet, die von einem Bauern- und Festtagskalender erwartet wurden: Hinweise zum Wetter, zu den günstigen Tagen für Tätigkeiten im Haushalt und auf dem Feld, Verhaltensvorschriften im Alltag und bei religiösen Festen sowie nicht zuletzt zahlreiche Meidungsgebote.
In den mekura goyomi  erscheinen auch diese Angaben, statt der Schriftzeichen benutzt man jetzt Zahlzeichen, Embleme oder Bilder; so beispielsweise für Angaben wie „günstig für die Aussaat“, die Samenschale oder für „Anfang der higan-Festtage“ einen Teller mitReiskuchen.

Vortragende ist Frau Dr. Inga STREB, München, Japanologin und Sinologin.

Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Veranstaltungsdatum:Samstag, den 07.Mai 2016

Uhrzeit:  19 Uhr

Veranstaltungsort: Bürgerräume Stuttgart West, Bebelstr.22.

( 22.04.2016 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



Japanbild der Deutschen und….
Newsbeitrag vom 16.03.2016.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Einladung zu einem Vortrag des Generalkonsuls von Japan Herr YANAGI.

“Das Japanbild der Deutschen und das Deutschlandbild der Japaner- von den 80er Jahren bis heute”

Herr Hidenao YANAGI, seit knapp zwei Jahren als Generalkonsul von Japan in München tätig, hat bislang insgesamt 10 Jahre in Deutschland gelebt: von 1983 bis 1985 in Konstanz, von 1996 bis 1999 in Bonn und Düsseldorf, von 2006 bis 2009 in Berlin und seit 2014 in München. In seiner über 30jährigen Tätigkeit als Diplomat hat er die Entwicklung der Beziehungen zwischen Deutschland und Japan sowie Änderungen in Bezug auf das Japanbild in Deutschland und das Deutschlandbild in Japan verfolgt und wird in seinem Vortrag über diese Themen sprechen. Da das Japanbild in den deutschen Medien seit der Katastrophe in Fukushima zu Einseitigkeit und Vorbehalten tendiert, sieht er es als eine seiner wichtigsten Aufgaben, den im süddeutschen Raum lebenden Menschen ein ausgewogenes und genaues Japanbild zu vermitteln, indem er über Hintergründe der aktuellen Atom-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik Japans berichten wird.

Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Veranstaltungsdatum:                   Samstag, den 9. April 2016, 19 Uhr

Veranstaltungsort:                         Bürgerräume Stuttgart-West, Bebelstr.22.

( 16.03.2016 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



Deutsch-Japanisches Austauschprogramm fuer junge Ehrenamtlche 2016
Newsbeitrag vom 12.03.2016.

BEWIRB DICH UND ENTDECKE JAPAN!
DEUTSCH-JAPANISCHES AUSTAUSCHPROGRAMM F?R JUNGE EHRENAMTLICHE 2016
Du bist zwischen 18 und 26 Jahre alt, engagierst dich bei der Freiwilligen Feuerwehr, in deiner Gemeinde, im Sportverein oder bei den Pfadfindern? Du bist im Jugendparlament oder Jugendclub aktiv, beteiligst dich an Umweltprojekten oder engagierst dich anderweitig ehrenamtlich in der Jugendarbeit und hast Interesse, Japan und junge japanische Gleichgesinnte kennen zu lernen?
Dann bewirb dich!
Das Deutsch-Japanische Austauschprogramm f?r junge Ehrenamtliche 2016 mit dem Thema: ?Gesellschaftliche Partizipation junger Menschen? bietet dir die M?glichkeit, an einem zweiw?chigen Besuchsprogramm in Japan teilzunehmen. Du wirst insbesondere die Situation der Jugendarbeit und Bildung sowie das Alltagsleben in Japan ?ber Besuche von Jugendeinrichtungen, Fachvortr?ge, Diskussionsrunden mit jungen Ehrenamtlichen sowie ein Gastfamilienwochenende kennenlernen. Ausgew?hlte Besichtigungen historischer und kultureller Einrichtungen geben einen Einblick in die spannende japanische Kultur.
Genaue Infos zum Programm, zur Bewerbung und zu den Teilnahmebedingungen findet du in der aktuellen Ausschreibung und Bewerbungsformular (siehe Anhang).
Spannende Reisetageb?cher vergangener Delegationen sowie die Bewerbungsunterlagen findet du auch auf der Homepage des Japanisch-Deutschen Zentrums Berlin (JDZB)
http://www.jdzb.de/austauschprogramme/ehrenamtl/
BEWERBUNGSSCHLUSS IST DER 31. MAI 2016
F?r R?ckfragen stehen wir jederzeit zur Verf?gung!
Mit herzlichen Gr??en,
Hitomi MAKINO (Ms.)
Abt. Deutsch-Japanischer Jugendaustausch (DJJA)
Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin (JDZB)
Saargem?nder Str. 2
14195 Berlin / GERMANY
Tel: +49-30-83907-193
Fax: +49-30-83907-220
Email: hmakino@jdzb.de
Web: www.jdzb.de
Diese E-Mail wurde von einem virenfreien Computer gesendet, der von Avast gesch?tzt wird. www.avast.com

16JungeEhrenamtliche_Ausschreibung.pdf 16JungeEhrenamtliche_Formular.doc 16JungeEhrenamtliche_Formular.pdf

( 12.03.2016 | Kategorie: Wissenswertes | Zurück zum seitenanfang)



BambusBlätter Frühjahr 2016
Newsbeitrag vom 02.03.2016.

Bambusblätter   Frühjahr 2016

DEUTSCH-JAPANISCHE GESELLSCHAFT BADEN-WÜRTTEMBERG e.V.

Bekanntmachung:
Die BambusBlätter Frühjahr 2016 unserer Gesellschaft sind durch Doppelklick zu öffnen.

Inhalt:

Impressum Liebe Leserinnen und Leser

Buchbetrachtung

Gebratene Enten unter anonymen Genitalien

Filmkritik Hanami

Informationen zu Japan Reisen und Tourismus

Veranstaltungen der DJG BW

Bambusblätter 2016 I.pdf

( 02.03.2016 | Kategorie: Bambusblätter | Zurück zum seitenanfang)



Die gelehrten-Dynastie "von Siebold" Mailwerbung
Newsbeitrag vom 23.02.2016.

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. lädt ein zum Vortrag über

Die Gelehrten-Dynastie “von Siebold”  insbesondere der wissenschaftliche Entdecker JapansPhilipp-Franz von Siebold und dessen Söhne Alexander und Heinrich

Kaum eine Gelehrtenfamilie hatte während ihrer Tätigkeitszeit über Generationen hinweg so hohes Ansehen erreicht wie die 1801 in den erblichen Adelsstand erhobenen “Würzburger Siebold”. Schon allein die Tatsache, dass man zu ihrer Zeit bei der Erwähnung der medizinischen Fakultät der Universität Würzburg stets von der Academia Sieboldiana sprach und fünf Mitglieder dieser Familie innerhalb von 70 Jahren in die Kaiserliche “Leopoldina” berufen wurden zeigt, welchen europaweiten Ruhm ihre Tätigkeiten und Forschungen brachte. Auch ist sowohl aus dem deutschen wie dem japanischen Familienzweig jeweils die erste Frauenärztin hervorgegangen.
eider ist der Bekanntheitsgrad heutzutage in Deutschland sehr zurückgegangen, was man speziell für die drei Familienmitglieder, die in Japan tätig waren, glücklicherweise nicht feststellen kann. Dort zählen die „Siebolds“ auch heute noch zu den bekanntesten Deutschen und der Name ist mit der neueren Landesgeschichte Japans eng verbunden. Gleichzeitig hat deren Wirken die solide Verbindung zwischen der europäischen und japanischen Wissenschaft stark beeinflusst.

Vorbildlich war auch die schon vor Generationen aufgestellte Forderung der Rücksichtnahme auf die gleichwertigen Kulturen bzw. entgegen dem damaligen eurozentrischen Weltbild das friedliche Mit- und Neben-Einander unterschiedlicher Kulturen bei einer Begegnung von Staaten.

Vortragender ist Herr KLEIN-LANGNER vom Vorstand des Siebold-Museums zu Würzburg.

Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.
Wann? Samstag, den 20.Februar 2016, 20 Uhr

Veranstaltungsort? Bürgerräume Stuttgart -West, Bebelstr.22

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

( 23.02.2016 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



Rueckblick Shinnenkai 2016
Newsbeitrag vom 23.02.2016.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Anbei ein Bericht von Denise Nashiba vom Onlinemagazin SUMIKAI mit Bildern von Herrn Jürgen Germann über unser Shinnenkai 2016

 

Das Neujahrsfest Shinnenkai fand auch in diesem Jahr wieder im Linden-Museum statt. Veranstaltungsbeginn war 18 Uhr, aber schon um 17 Uhr füllte sich der große Wanner-Saal mit Gästen. Frau Hamann - Sonnenschein vom Vorstand begrüßte am Eingang die Gäste persönlich. Auf die Leinwand im Hintergrund war passend zum Jahr des Affen ein Foto von einer Affen-Statue projiziert, die aus der Netske-Sammlung des Linden-Museums stammt           ( Anlage 1).
Die Veranstaltung begann mit der Begrüßung durch die Vize-Präsidentin Frau Dr. Germann. Sie wünschte allen Anwesenden auf Japanisch und auf Deutsch ein frohes Neues Jahr und führte als sympathische Moderatorin durch den Abend und stellte das Programm vor. Sie wies auch auf die „Affen-Kalligraphie“ und die Ikebana hin, die extra für diese Feier angefertigt worden waren.
Als erster Programmpunkt spielte das japanische Trio ASUKA, das aus den Mitgliedern Eiko Krüger (Trommel), Shigeko Fukui-Fauser (Flöte) und Chikako Inoue (Klavier) besteht. Frau Eiko Krüger war wenig zuvor nach Japan gereist, kam jedoch extra für das Konzert wieder zurück. Die Harmonie des Trios und die vorgetragenen Musikstücke zauberten allen Zuschauern die lebhafte Landschaft Japans in die Herzen. Gespielt wurden u.a. Klassiker wie Uneri und Haru no Umi ( Anl 2).
Nach dem gelungen Auftritt des Trios wandten sich der Präsdent Herr Grosse, der Generalkonsul aus München, Herr Yanagi, und Frau Dr. Werlich, die Leiterin der Asien-Abteilung des Linden-Museums, an die Besucher. Herr Grosse sprach stellvertretend für andere über einige herausragende Veranstaltungen in der Vergangenheit und darüber, dass die DJG mit anderen Japaninstitutionen in Stuttgart den japanischen Garten pflegten und Kirschbäume pflanzten, um sich im Frühjahr gemeinsam zum Hanami treffen zu können.
Der Herr Generalkonsul versprach eine stärkere Zusammenarbeit zwischen dem Konsulat und den Japan-Vereinen in Süddeutschland. Die Gruppen seien wichtige Brücken zwischen den Ländern und starke Pfeiler des kulturellen und menschlichen Austausches. Der Generalkonsul sprach auch über die Flüchtlinge und darüber, dass Japan finanzielle Unterstützung in den Flüchtlingsgebieten plane. Zudem freue er sich über die Oishii-Ausstellung im Linden-Museum.
Frau Dr. Werlich berichtete, dass das Linden-Museum im Jahre 2016 ganz unter dem Thema Japans stünde. Ab dem 15.10.2016 wird die neue Ausstellung „Oishii“ über die Esskultur Japans statt finden. Zusätzlich werden auch viele Netske-Figuren aus der Sammlung TRUMPF ausgestellt werden.
Als dritten Teil der Veranstaltungen spielten die Nachwuchskünstler Fluteens Ohrwürmer der bekannten Animes „Raputa – das Schloss im Himmel“ und „Mein Nachbar Totoro“. Gezeigt wurde auch ein kleiner Filmausschnitt ihrer Japanreise. Die Fluteens begaben sich auf Konzerttour nach Japan, wo sie mit ihren Querflöten bekannte Anime-Stücke spielten( Anlage 3).
Den Festvortrag übernahm die Japanologin Frau Prof. Dr. Hijiya-Kirschnereit der Universität Berlin. Sie sprach über Haiku, deren Wandel seit ihrer Entstehung und den berühmten Dichter Kobayashi Issa. Sie sagte, Haiku seien zwar wichtiges Kulturexportgut, galten aber immer als eine reine japanische Kunst. Anhand einiger Anekdoten und am Beispiel des berühmten Frosch-Gedichtes von Basho zeigte sie jedoch, dass Haiku schon immer den Strömungen der Jahrhunderte ausgesetzt waren und sich stets veränderten. So wurden sie z.B. oft für Werbeplakate und für Polizeiwarnungen verwendet. Selbst Hausfrauen gewannen bei Haiku-Wettbewerben mit Gedichten über ihren Alltag. Zum Thema „Haiku“ als Kulturexportgut nannte Frau Prof. Dr. Hijiya-Kirschnereit den ehemaligen Europapräsidenten Van Rompuy, der ein Reisetagebuch in Haiku-Form veröffentlicht hatte und mit viel Humor seinen Aufenthalt in Japan beschrieb. Zum Schluss kam die Japanologin auf Kobayashi Issa zu sprechen. Issa bedeutet so viel wie „ein Schluck Tee“ und war der Künstlername des Dichters. Damit wollte er ausdrücken, dass das Leben so kurz und vergänglich sei wie ein Schluck Tee, in dem aber trotzdem alles Mögliche erhalten sein kann. Kobayashi Issas Leben war geprägt von Armut und Leid. Trotzdem sprühten seine Gedichte immer vor Heiterkeit und Lebenslust. Er fokussierte oft auf kleine Dinge, wie z.B. Schnecken und Schwalben und personifizierte diese – schon zu seiner Zeit war dies ein Bruch mit den traditionellen Regeln der Haiku-Dichtung. Prof. Dr. Hijiya-Kirschnereit schloss mit dem Fazit ab, dass man anhand der Beispiele gut sehen könne, dass die Haiku-Dichtung eine sich wandelnde Kunst sei (Anlage 4).
Den Schluss bildete das Trio ASUKA mit ihrem zweiten Auftritt. Zunächst mit einem selbst kreierten Solo-Stück von Eiko Krüger und danach mit „Senbonzakura“, welches mit einem tosenden Applaus gewürdigt wurde.
Der letzte Programmpunkt endete etwa um 19:30 Uhr. Zur Stärkung gab es kostenlose Getränke und Sushi-Lunch-Boxen vom Restaurant Tokio-Dining, Stuttgart. Neben der Verköstigung gab es auch einen Buchstand des Verlagsagenten Tillman Eberhard, der sowohl Bücher über Japan, als auch japanischsprachige Bücher verkaufte.
Die Veranstaltung endete gegen 21:00 Uhr. Es war eine angenehme und schöne Runde, die zum Verweilen einlud und einen guten Anfang zum Jahr des Affen markierte.

Affen_Projektion_IMG Copyright.jpg

Fr. Inoue_Fr. Fukui_Fr. Krüger__IMG Copyright by J.Germann.jpg

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Fr. Hijia-K._Vortrag_2_IMG_5435 II Copyright by J.Germann.jpg

( 23.02.2016 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



Hoehepunkte japanischer Weltliteratur
Newsbeitrag vom 19.02.2016.

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft BW lädt ein

Von der Mondprinzessin zur Wilden Schafsjagd –
Höhepunkte japanischer Weltliteratur aus elf
Jahrhunderten

Samstag, den 5. März 2016, 19 Uhr
Bürgerräume Stuttgart-West, Bebelstrasse 22

Vortrag von Prof. Dr. ANTONI, Uni Tübingen

Die japanische Literatur hat in den vergangenen Jahren eine öffentliche Aufmerksamkeit in hiesigen Breiten erfahren, die noch vor wenigen Dekaden undenkbar gewesen wäre. Die magisch-realistischen Werke aus der Feder von MURAKAMI HARUKI etwa spielen dabei eine besondere Rolle, konnten sie den japanischen Roman doch endgültig aus der Ecke fernöstlicher Exotik befreien. Der Beitrag Japans zur Weltliteratur ist jedoch nicht auf die Gegenwart beschränkt. Das Land blickt vielmehr auf eine grandiose, kontinuierlich verlaufende literarische Tradition zurück, in der es auch für den europäischen Leser reiche Schätze zu entdecken gilt. Insbesondere die Literatur der japanischen Klassik, die um das Jahr 1000 unserer Zeitrechnung anzusiedeln ist, stellt einen ersten Höhepunkt dieses Prozesses dar. Der Vortrag wird zunächst einen Überblick über die historische Entwicklung der japanischen Literaturgeschichte geben, um sich dann näher mit einem besonders beeindruckenden Werk aus dem zehnten Jahrhundert zu befassen: Der Geschichte vom alten Bambus-Sammler und der Mondprinzessin (Taketori-monogatari), die in Wahrheit ein sehr früher und wunderbar vielschichtiger, witziger, dabei emotional anrührender satirischer Roman ist.

Prof. Dr.KLAUS ANTONI ist Japanologe und Kultur-Wissenschaftler an der Universität in Tübingen.

Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Veranstaltungsort: Bürgerräume Stuttgart-West, Bebelstr.22.

( 19.02.2016 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



 
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