Reise auf der Tokaido
Newsbeitrag vom 16.03.2018.

         Deutsch -Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Reise auf der legendären „Ostmeerstraße“ mit Hokusai und Hiroshige

Fünf große Überlandwege durchziehen das japanische Inselreich, die bereits im 8. Jahrhundert angelegt wurden. Eine davon ist die Tokaido (Ostmeerstraße), die seit Ende des 12. Jahrhunderts den Norden mit der Kaiserstadt Kyoto verband und sich in der anschließenden Edo-Zeit (1603-1868) zur belebtesten entwickelte. 53 Stationen unterteilten die nahezu 500 Kilometer, um die sich Poststationen, Gasthäuser und Vergnügungsstätten für die Reisenden ansiedelten. Denn in der Edo-Zeit entwickelte sich ein reges Wanderleben: Pilger, Händler, Fürsten mit ihrer Begleitung auf dem Weg nach Edo und zurück in ihre Residenzstadt, Holländer aus Nagasaki, die zum Shogun reisten - und Künstler. Nachdem diese lange Zeit vor allem Schauspieler oder Sumo-Ringer und Damen der Vergnügungs-Viertel abgebildet hatten, entdeckten sie Naturwunder, Landschaften und die Tokaido selbst als Motiv für ihre Holzschnitt-Bücher. Katsushika Hokusai und Utagawa Hiroshige sind die berühmtesten.

Die Bilder vom Leben und Treiben auf der Straße, von den Gasthäusern am Rande des Weges und von der Natur, die an jeder Stelle neue bezaubernde Aussichten bot, waren nicht nur in Japan beliebt, sondern haben das Bild von Japan auch im Westen geprägt und werden gerne in Ausstellungen gezeigt. Verwundert und bewundernd waren auch die Holländer, die ihren Reiseweg ausführlich beschrieben haben – Dr. Engelbert Kämpfer im späten 17. Jahrhundert und Dr. Philipp Franz von Siebold zu Beginn des 19. Jahrhundert. Ihren Spuren folgen wir auf
der Tokaido – der berühmten „Ostmeerstraße“ Japans.

Vortrag von Fr. Dr. Andrea Hirner, München

Bildvortrag am Freitag, 20. April 2018, um 19 Uhr

Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstr. 22

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

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Jan KOLLWITZ im Gespräch
Newsbeitrag vom 16.03.2018.

        Deutsch -Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V*

Gespräch mit dem Keramik-Künstler Jan Kollwitz und der Kuratorin Dr. Susanne Germann zum Thema

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*„Japanische Keramiken entstehen auch an der Ostsee“*

Im Rahmen der Sonderausstellung „Von der Kraft des Feuers und der Macht der Form – japanische Keramik von Jan Kollwitz“ (vom 9. Dezember 2017 bis 24. März 2018) im Siebold-Museum zu Würzburg (www.siebold-museum.de) sprechen der Künstler und die Kuratorin über die Entstehung der Keramiken mit ihren charakteristischen Ascheanflugglasuren in einem traditionellen/anagama/-Holzbrennofen in dem Klosterdorf Cismar nahe der Ostsee.

Jan Kollwitz brach 1986, nachdem er seine Ausbildung bei Horst Kerstan in Kandern als Geselle beendet hatte, nach Japan auf, um Geist und Fertigungder dortigen Keramiken zu erlernen. Jede Benutzung eines Gefäßes bietet die Möglichkeit, sich die universellen Grundlagen des Seins zu vergegenwärtigen: „…was Form ist, ist leer, was leer ist, ist die Form“, heißt es im buddhistischen Sutra der höchsten Weisheit.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Freitag, den 16. März 2018, um 19 Uhr

Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstr. 22.

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Mailwerbung Lesung PETERS
Newsbeitrag vom 23.02.2018.

*            Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.*
*                    Lesung mit dem Schriftsteller Christoph Peters*
Im Rahmen der Sonderausstellung „Von der Kraft des Feuers und der Macht der Form – japanische Keramik von Jan Kollwitz“ (vom 9. Dezember 2017 bis 24. März 2018) im Siebold-Museum Würzburg (www.siebold-museum.de) liest Christoph Peters, Berliner Schriftsteller vom Niederrhein, aus seinem Roman „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“. Dieser handelt von dem berühmten japanischen Ofensetzer Tatsuo Yamashiro (alias Watanabe Tatsuo), der für den deutschen Keramik-Künstler Ernst Liesgang (alias Jan Kollwitz) in einem verschlafenen Dorf an der Ostsee einen traditionellen anagama-Holzbrennofen errichtet. Dabei muss alles streng nach japanischer Tradition vor sich gehen, und so wird der japanische Ofenbaumeister auch von einer eigenen Köchin begleitet, die ihm japanische Speisen frisch zubereitet. Beim Bau des Ofens kommt es zu immer neuen Komplikationen. Und als wäre dies alles noch nicht genug, entdeckt Herr Yamashiro zum Entsetzen seiner japanischen Begleiter auch noch seine Begeisterung für Mettbrötchen, Schnitzel, Kartoffeln und klaren Schnaps.
“In Christoph Peters’ schelmischem Roman „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“ wird die Lehre des Zen norddeutschen Verhältnissen angepasst“ (Hubert Winkels, in: DIE ZEIT Nr.23/2014).
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten
Freitag, 23. Februar 2018, 19 Uhr
Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstraße 22.

Virenfrei. www.avast.com

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Rückschau Shinnenkai 2018
Newsbeitrag vom 23.02.2018.

*Deutsch- Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.** *
Rückschau auf das Neujahres-Fest Shinnenkai 2018 im Anhang

Rückschau Shinnenkai 2018. docx.pdf

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Shinnenkai 2018
Newsbeitrag vom 17.12.2017.

Das Japanische Neujahrsfest Shinnenkai 2018 im Jahr des Hundes

Samstag, den 03.Februar 2018, 18 Uhr

Kabuki - Volkstheater auch im 21. Jahrhundert

Das Kabuki hat im Laufe seiner über vierhundertjährigen Geschichte immer wieder verstanden sein Publikum neu zu faszinieren.
Im Zentrum dieser von der Obrigkeit zunächst streng zensierten und reglementierten städtischen Unterhaltungskunst stand und
steht der Schauspieler und seine Virtuosität in den unterschiedlichsten Rollen von Heldendramen, Tänzen und tragischen
Milieustücken. Diese, vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg oft als museal titulierte und als aus der Zeit gefallen geltende
Bühnenkunst erfreut sich aber auch heutzutage noch großer Popularität. Besonders in den letzten Jahren ziehen
innovative Stücke und neue Stars junges Publikum an. Lassen auch Sie sich von der, nach hiesigem Theaterverständnis so
ganz anderen Welt des Kabuki faszinieren und lernen Sie die neuesten Trends und Stars kennen.

ANNEGRET BERGMANN ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ostasiatischen Kunstgeschichte, Freie Universität Berlin.
Sie studierte Japanologie, Ostasiatische Kunstgeschichte und Sinologie und lebte zwanzig Jahre in Japan. Ihr Hauptinteresse
gilt dem japanischen Kabuki-Theater, der japanischen Kulturpolitik sowie der Visualisierung des Theaters in der japanischen Kunst.

Umrahmt wird der Vortrag durch den Deutsch-Japanischen Chor „Der Flügel“ aus Karlsruhe.

Zum Fest gehören auch Essen und Trinken nach japanischer Art für ein Miteinander im freundlichen Gespräch.

Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.
Eintrittspreise sind 12 €, ermäßigt 8 €.

Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

Veranstaltungsort: Linden-Museum, Hegelplatz1, 70174 Stuttgart
Veranstalter:Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. inKooperation mit dem Linden-Museum Stuttgart

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Als Pilger durch Shikoku
Newsbeitrag vom 20.11.2017.

Erlebnisbericht einer Pilgerreise zu den 88 Tempeln von Shikoku

Die Pilgerreise zu den 88 Tempeln von Shikoku gehört, neben dem Jakobsweg, zu den ältesten Pilgerwegen der Welt. Auch Europäer haben diese gut 1000 km lange Wallfahrt in einer für sie so fremden Kultur schon für sich entdeckt.

THOMAS BAUER, Journalist und Weltenbummler, hat die beschwerliche Reise in original japanischer Pilgertracht auch auf sich genommen. Unterwegs trifft er entrückte Mönche und überschminkte Pilgerinnen, schweigsame Herbergsmütter und schwatzende Reisegruppen. Zwischen kaum nachvollziehbaren Regeln und echter Pilgerfreundschaft, Traditionen und moderner Technik, zwischen buddhistischem Gleichmut und gnadenloser Geschäftstüchtigkeit lernt THOMAS BAUER sein eigenes Japan kennen. Er verliert unter anderem seine Vorurteile gegenüber Japan, durfte eine ihm ganz fremde Kultur erleben und hat dabei am Ende ganz neue Seiten an und in sich erfahren.

THOMAS BAUER berichtet von den Höhepunkten seiner Japanreise und wird begleitet von den Musikerinnen BÄRBEL MEYER (Keyboard) und TINA RAITHEL (Percussion).

Wann?       Freitag, den 08.Dezember 2017, 19 Uhr
Wo?             Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstrasse 22
Eintritt?       Kein Eintritt, Spenden erbeten
Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.
Veranstalter:Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Pilger

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Keramik-Künstler Jan KOLLWITZ
Newsbeitrag vom 12.10.2017.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Vortrag:

Von Echizen nach Cismar – Der Keramik-Künstler Jan Kollwitz

Der in Berlin geborene Jan Kollwitz (*1960) zählt zu den herausragendsten Keramik-Künstlern unserer Zeit. Sein Festhalten an selbstgesetzten Qualitätsmaßstäben, die keinen gestalterischen Kompromiss zulassen, verweisen auf seinen inneren Weg, den er in der Tradition japanischen Töpferhandwerks beschritten hat. Diese Kunstfertigkeit wurde in Japan bereits in der Azuchi-Momoyama Periode (1573-1600) zu höchster Blüte geführt, als Gefäßkeramik für die in Mode gekommenen Teezeremonien stark nachgefragt wurde. Bevorzugt wurden rauhe Gefäße aus Steinzeug von expressiver Wucht, die unglasiert in Holzbrennöfen (anagama) einem mehrtägigen, scharfen Brand von ca. 1300 Grad Celsius ausgesetzt wurden. Bei solch hohen Temperaturen verbinden sich die Aschepartikel der zur Feuerung benutzten Holzscheite mit der Tonoberfläche und verschmelzen zu Glas. Asche - Glasuren sind das typische Merkmal dieser Keramiken.

Jan Kollwitz ging in Echizen bei Nakamura Yutaka in die Lehre. Der anagama-Ofenbaumeister Watanabe Tatsuo baute einen solchen Holzbrennofen für ihn in Cismar, wo er seit 1988 arbeitet. Vom 09.12.2017 bis 31.03.2018 wird Jan Kollwitz im Siebold - Museum in Würzburg mit seinen Keramiken zu sehen sein.

Referentin: Dr. Susanne Germann, Japanologin, arbeitet als Kuratorin und Autorin zu kunst- und kulturgeschichtlichen Themen Japans. Ihr besonderes Interesse gilt den deutsch-japanischen Beziehungen und dem japanischen Kunsthandwerk. 2014 erschien ihr bislang umfangreichstes Werk „Erwin von Baelz – Von Bietigheim nach Tokyo. Eine Biographie“.

Veranstaltungsdatum: Freitag, den 17. November 2017, 19 Uhr

Veranstaltungsort: Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstr. 22

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten

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Mailwerbung Film am 06.10.17
Newsbeitrag vom 07.09.2017.

Deutsch - Japanische Gesellschaft Baden - Württemberg e.V.

Im Oktober 2017 zeigen wir folgendes Anime

The Garden of Words (Kotonoha no Niwa)/von Makoto Shinkai.

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg zeigt in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut den Anime-Film „The Garden of Words“ Kurz vor Beginn der Regenzeit verschwinden die Hochhäuser Tokyos immer öfter in dunklen, schweren Wolken. An solchen regnerischen Morgen schwänzt Oberschüler Takao die Schule, um die Ruhe im Pavillon eines idyllischen Parks zu genießen. Abgeschottet von Lärm und Hektik der Großstadt begegnet er dort einer Frau, die ihren Job ebenfalls nicht allzu ernst zu nehmen scheint. Während Takao davon träumt, Schuhmacher zu werden und Entwürfe zeichnet, verbringt die seltsame Unbekannte die regnerischen Vormittage im Pavillon mit Alkohol und Schokolade. Inmitten ihrer einsamen Insel nähern sich die beiden an und warten bald ungeduldig auf Regentage, damit sie sich erneut begegnen können. Doch es dauert nicht lange, bis die heiße Sommersonne die dicken Wolken über Japan zu verdrängen droht …

Schon bevor Makoto Shinkai mit 2016 mit „Your Name.“ der große Durchbruch gelang, war der Anime-Regisseur dank seiner wunderschönen und detailreichen Werke Kult. Auch sein 2013 erschienener Film „The Garden of Words“ macht hier keine Ausnahme und verzaubert den Zuschauer mit eindrucksvollen Bildern. Der Film weiß aber nicht nur optisch zu überzeugen, sondern bietet auch eine gefühlvolle und atmosphärische Handlung.

Film: *The Garden of Words (Kotonoha no Niwa), Original mit Englischen Untertiteln, Dauer ca. 46 Minuten

Veranstaltungsdatum:                 Freitag der 06. Oktober 2017  19: 00 Uhr

Eintrittspreis:                               Freier Eintritt, Spenden willkommen

Veranstaltungsort: Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstr.22

Veranstalter:                            Deutsch-Japanische Gesellschaft BW e.V. in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut (The Japan Foundation)

W. Grosse Präsident
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Bambusblaetter Juni 2017
Newsbeitrag vom 16.06.2017.

*Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Sommerpause können wir Ihnen wieder eine neue Ausgabe der *BambusBlätter Juni 2017* mit folgendem Inhalt vorlegen:

> Impressum

> Liebe Leserinnen und Leser

> “Freude schöner Götterfunken” - Ein kraftvolles Symbol der Menschlichkeit

> JIRO TANIGUCHI - Erinnerungen an einen etwas anderen Manga - Zeichner und eine Buchbesprechung

> “Im fernen Osten” von Marie von Bunsen Teil II

> Jürgen Schmidt: Erste Erinnerung an Japan

> Noch einmal Kirschblüte

> Veranstaltungshinweise der DJG BW; dazu Shinnenkai 2018 am 03.02.2018 im Linden-Museum zu Stuttgart.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Grosse Präsident
Bambusblätter 2017 I.pdf

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Japans christliches Jahrhundert
Newsbeitrag vom 13.06.2017.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Japans christliches Jahrhundert

Vortrag mit Lichtbildern

Im 16. Jahrhundert schien Japan, das erst 1543 entdeckt worden war, ein dankbares Objekt für die katholische Mission zu sein. 1549 landete der Jesuit Franciscus Xaverius in Kagoshima und begann zu predigen und zu taufen. Er verzeichnete erste Erfolge, denn Japan befand sich damals in einem Zustand politischer Unruhe. Mächtige Fürsten kämpften um die Macht, und auch die Klöster mischten sich mit eigenen Mönchsarmeen ein. Vielen Japanern fehlte zu dieser Zeit ein geistiger Halt.

Die Jesuiten wurden zu einem Faktor im innerjapanischen Machtspiel, nachdem sie Gewehre eingeführt hatten, um ihre Mission zu finanzieren. Doch Gewehre veränderten die Kampftechnik entscheidend und waren für manchen Fürsten der Grund, die Mission im eigenen Land zuzulassen. In Holländern und englischen Handelsleuten, die sich nach 1600 ebenfalls in Japan niederließen, erwuchs den Katholiken eine gefährliche Konkurrenz.

Schließlich verboten die japanischen Machthaber jede Art der Mission, alle Katholiken, auch getaufte Japaner, mussten das Land 1637 verlassen. Nur Holländern und Chinesen war der Aufenthalt weiterhin erlaubt. Das Verbot der katholischen Religion wurde zuerst rigoros durchgesetzt, auch mit Folter und Hinrichtungen. Danach schwächte sich die Erinnerung an die erste Begegnung zwischen Japan und dem Westen ab. Das Bildungsbemühen der Jesuiten trug aber in vielen Bereichen Früchte, und das Erscheinen der „südlichen Barbaren“ (Spanier und Portugiesen) beeinflusste die Künste in Japan. Deshalb spricht man in Japan nicht vom „christlichen Jahrhundert“, sondern vom „Jahrhundert der südlichen Barbaren“.

Vortragende ist Frau Dr. Andrea Hirner, Japanologin und Autorin, Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Bayern e.V.

Wann? Freitag, den 22.September 2017, 19 Uhr
Wo? Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstrasse 22

Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Werbekarte Christl. Jahrhundert i Japan S.1.pdf

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