Keramik-Künstler Jan KOLLWITZ
Newsbeitrag vom 12.10.2017.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Vortrag:

Von Echizen nach Cismar – Der Keramik-Künstler Jan Kollwitz

Der in Berlin geborene Jan Kollwitz (*1960) zählt zu den herausragendsten Keramik-Künstlern unserer Zeit. Sein Festhalten an selbstgesetzten Qualitätsmaßstäben, die keinen gestalterischen Kompromiss zulassen, verweisen auf seinen inneren Weg, den er in der Tradition japanischen Töpferhandwerks beschritten hat. Diese Kunstfertigkeit wurde in Japan bereits in der Azuchi-Momoyama Periode (1573-1600) zu höchster Blüte geführt, als Gefäßkeramik für die in Mode gekommenen Teezeremonien stark nachgefragt wurde. Bevorzugt wurden rauhe Gefäße aus Steinzeug von expressiver Wucht, die unglasiert in Holzbrennöfen (anagama) einem mehrtägigen, scharfen Brand von ca. 1300 Grad Celsius ausgesetzt wurden. Bei solch hohen Temperaturen verbinden sich die Aschepartikel der zur Feuerung benutzten Holzscheite mit der Tonoberfläche und verschmelzen zu Glas. Asche - Glasuren sind das typische Merkmal dieser Keramiken.

Jan Kollwitz ging in Echizen bei Nakamura Yutaka in die Lehre. Der anagama-Ofenbaumeister Watanabe Tatsuo baute einen solchen Holzbrennofen für ihn in Cismar, wo er seit 1988 arbeitet. Vom 09.12.2017 bis 31.03.2018 wird Jan Kollwitz im Siebold - Museum in Würzburg mit seinen Keramiken zu sehen sein.

Referentin: Dr. Susanne Germann, Japanologin, arbeitet als Kuratorin und Autorin zu kunst- und kulturgeschichtlichen Themen Japans. Ihr besonderes Interesse gilt den deutsch-japanischen Beziehungen und dem japanischen Kunsthandwerk. 2014 erschien ihr bislang umfangreichstes Werk „Erwin von Baelz – Von Bietigheim nach Tokyo. Eine Biographie“.

Veranstaltungsdatum: Freitag, den 17. November 2017, 19 Uhr

Veranstaltungsort: Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstr. 22

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten

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Mailwerbung Film am 06.10.17
Newsbeitrag vom 07.09.2017.

Deutsch - Japanische Gesellschaft Baden - Württemberg e.V.

Im Oktober 2017 zeigen wir folgendes Anime

The Garden of Words (Kotonoha no Niwa)/von Makoto Shinkai.

Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg zeigt in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut den Anime-Film „The Garden of Words“ Kurz vor Beginn der Regenzeit verschwinden die Hochhäuser Tokyos immer öfter in dunklen, schweren Wolken. An solchen regnerischen Morgen schwänzt Oberschüler Takao die Schule, um die Ruhe im Pavillon eines idyllischen Parks zu genießen. Abgeschottet von Lärm und Hektik der Großstadt begegnet er dort einer Frau, die ihren Job ebenfalls nicht allzu ernst zu nehmen scheint. Während Takao davon träumt, Schuhmacher zu werden und Entwürfe zeichnet, verbringt die seltsame Unbekannte die regnerischen Vormittage im Pavillon mit Alkohol und Schokolade. Inmitten ihrer einsamen Insel nähern sich die beiden an und warten bald ungeduldig auf Regentage, damit sie sich erneut begegnen können. Doch es dauert nicht lange, bis die heiße Sommersonne die dicken Wolken über Japan zu verdrängen droht …

Schon bevor Makoto Shinkai mit 2016 mit „Your Name.“ der große Durchbruch gelang, war der Anime-Regisseur dank seiner wunderschönen und detailreichen Werke Kult. Auch sein 2013 erschienener Film „The Garden of Words“ macht hier keine Ausnahme und verzaubert den Zuschauer mit eindrucksvollen Bildern. Der Film weiß aber nicht nur optisch zu überzeugen, sondern bietet auch eine gefühlvolle und atmosphärische Handlung.

Film: *The Garden of Words (Kotonoha no Niwa), Original mit Englischen Untertiteln, Dauer ca. 46 Minuten

Veranstaltungsdatum:                 Freitag der 06. Oktober 2017  19: 00 Uhr

Eintrittspreis:                               Freier Eintritt, Spenden willkommen

Veranstaltungsort: Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstr.22

Veranstalter:                            Deutsch-Japanische Gesellschaft BW e.V. in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut (The Japan Foundation)

W. Grosse Präsident
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Japans christliches Jahrhundert
Newsbeitrag vom 13.06.2017.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Japans christliches Jahrhundert

Vortrag mit Lichtbildern

Im 16. Jahrhundert schien Japan, das erst 1543 entdeckt worden war, ein dankbares Objekt für die katholische Mission zu sein. 1549 landete der Jesuit Franciscus Xaverius in Kagoshima und begann zu predigen und zu taufen. Er verzeichnete erste Erfolge, denn Japan befand sich damals in einem Zustand politischer Unruhe. Mächtige Fürsten kämpften um die Macht, und auch die Klöster mischten sich mit eigenen Mönchsarmeen ein. Vielen Japanern fehlte zu dieser Zeit ein geistiger Halt.

Die Jesuiten wurden zu einem Faktor im innerjapanischen Machtspiel, nachdem sie Gewehre eingeführt hatten, um ihre Mission zu finanzieren. Doch Gewehre veränderten die Kampftechnik entscheidend und waren für manchen Fürsten der Grund, die Mission im eigenen Land zuzulassen. In Holländern und englischen Handelsleuten, die sich nach 1600 ebenfalls in Japan niederließen, erwuchs den Katholiken eine gefährliche Konkurrenz.

Schließlich verboten die japanischen Machthaber jede Art der Mission, alle Katholiken, auch getaufte Japaner, mussten das Land 1637 verlassen. Nur Holländern und Chinesen war der Aufenthalt weiterhin erlaubt. Das Verbot der katholischen Religion wurde zuerst rigoros durchgesetzt, auch mit Folter und Hinrichtungen. Danach schwächte sich die Erinnerung an die erste Begegnung zwischen Japan und dem Westen ab. Das Bildungsbemühen der Jesuiten trug aber in vielen Bereichen Früchte, und das Erscheinen der „südlichen Barbaren“ (Spanier und Portugiesen) beeinflusste die Künste in Japan. Deshalb spricht man in Japan nicht vom „christlichen Jahrhundert“, sondern vom „Jahrhundert der südlichen Barbaren“.

Vortragende ist Frau Dr. Andrea Hirner, Japanologin und Autorin, Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Bayern e.V.

Wann? Freitag, den 22.September 2017, 19 Uhr
Wo? Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstrasse 22

Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Werbekarte Christl. Jahrhundert i Japan S.1.pdf

( 13.06.2017 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



Pacific War - der Krieg geht weiter
Newsbeitrag vom 01.06.2017.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Pacific War -der Krieg geht weiter
eine Filmvorführung aus der Reihe ZDF - History mit anschließendem Expertengespräch mit
TAKUMA MELBER (Universität Heidelberg).

2015 wurde in ganz Europa im Rahmen diverser Gedenkveranstaltungen an das Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert: 70 Jahre zuvor war am 8. Mai 1945 die deutsche Kapitulation in Kraft getreten, womit das Kriegstreiben auf den europäischen Schlachtfeldern zu einem Ende gefunden hatte. Der Zweite Weltkrieg war zu Ende – allerdings nur in Europa. Denn im asiatisch-pazifischen Raum dauerte der Kampf zwischen Amerikanern und Japanern weiter an. Erst nach den beiden Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 wurden auch in Asien die Kampfhandlungen eingestellt. Mit der kurz darauf folgenden Kapitulation Japans war der Zweite Weltkrieg tatsächlich beendet.

Im Rahmen der Reihe „History“ strahlte das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) die Dokumentation „Pacific War - der Krieg geht weiter“ im Sommer 2015 aus. Es handelte sich dabei um die erste umfassende Eigenproduktion der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte zum Pazifik-Krieg – produziert mit dem Ziel, 70 Jahre nach Kriegsende auch hierzulande das Verständnis für den Zweiten Weltkrieg als einen globalen Konflikt zu stärken.

Nach der Filmvorführung der knapp 45-minütigen Dokumentation „Pacific War - der Krieg geht weiter“ wird der deutsch-japanische Historiker Takuma Melber Einblicke zum Zweiten Weltkrieg in Asien sowie Hintergrundinformationen zum Film geben. Als wissenschaftlicher Fachberater war der im württembergischen Schwäbisch Hall geborene Japanhistoriker an der Produktion der vom ZDF in Auftrag gegebenen TV-Produktion beteiligt. Melber lehrt am Exzellenzcluster „Asia and Europe in a Global Context“ der Universität Heidelberg und ist Autor des Buchs „Pearl Harbor – Japans Angriff und der Kriegseintritt der USA“ (C.H. BECK, 2016).

Wann? Samstag, den 10.Juni 2017, 19 Uhr

Wo? Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstrasse 22

Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten

Veranstalter:Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen.

in Zusammenarbeit mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen.

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Japanische Keramik
Newsbeitrag vom 21.03.2017.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Japanische Keramik - Kunst im Alltag

Wenn Sie in einem Ryokan ( typisch japanisches Gasthaus mit Halbpension ) zum Abend essen, merken Sie, dass das einzelne Essgeschirr mit dem Gericht eine harmonische Einheit bildet und die Tafel einen kleinen Kosmos darstellt.

Jawohl! Japaner haben eine besondere Zuneigung zu Gebrauchsgeschirren. Aber warum?Um diese Frage zu beantworten, wird die Entwicklung der japanischen Keramik detailliert geschildert, wobei auch von Einflüssen der Politik und Wirtschaft gesprochen wird.Ferner wird kurz über Raku gesprochen.

Hervorgehoben wird Teekeramik, die die japanische Keramikwelt prägt. Im Zusammenhang mit der Teekeramik wird versucht, die charakteristische Ästhetik Wabi-Sabi zu erklären.

Außerdem wird über ein kleines Bergdorf Onta berichtet, in dem über 300 Jahre nahezu unveränderte Fertigungsmethoden für Gebrauchsgeschirr von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Einige weitere Töpfer-Werkstätten werden auch vorgestellt.

Vortragender ist Dr. Kenji KAMINO

Der Vortrag mit 55 Bildern dauert 60-70 Minuten

Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.

Eintritt frei - Spenden erbeten.

Ort: Bürgerzentrum Stuttgart-West, Bebelstrasse 22
Zeit: Dienstag, den 09.Mai 2017, 19:30Uhr

( 21.03.2017 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



Rueckblende Shinnenkai 2017
Newsbeitrag vom 03.03.2017.

Deutsch- Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,
nachfolgend können Sie im Rückblick auf unser Shinnenkai 2017 im Linden-Museum zu Stuttgart
drei Bilder der japanischen Tanzgruppe Yosakoi sehen: Auftakt, Intermezzo, Schluss-Akkord.
So froh und schön hat das Jahr des Hahns begonnen.
Wolfgang Grosse Präsident

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( 03.03.2017 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



Shinnenkai 2017
Newsbeitrag vom 15.12.2016.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Das Japanische Neujahrsfest Shinnenkai 2017 im Jahr des Hahnes

Samstag, den 21. Januar 2017, 18 Uhr, im Linden-Museum Stuttgart

Das Vortragsthema heißt “Kappa – Japans Wasserkobolde”

Zu den heutzutage häufig übersehenen Gefahren in Japans schöner Natur gehören die meist niedlich aussehenden, 60-120 cm großen Kappa, die vor allem in Flüssen, Seen und Bewässerungskanälen leben. Von einer Begegnung mit ihnen können für naive Badende tödliche Gefahren ausgehen. Junge Frauen müssen zudem mit einer für die Kappa zwar artgerechten, aber für uns aufgeklärte Menschen als sexuell inkorrektes Verhalten nicht hinnehmbaren Vergewaltigung rechnen.
Der Dia-Vortrag befasst sich zunächst mit dem Aussehen und der Geschichte der Kappa in Japan. Danach wird er auf die religiöse Verehrung eingehen, die den Kappa als einerseits Segen bringenden, andererseits aber auch Schaden an Leib und Leben hervorrufenden Erscheinungsformen der Wassergottheit entgegengebracht wird. In diesem Zusammenhang werden zwei den Kappa gewidmete Feste in Kagoshima und in Tokyo vorgestellt. Nachfolgend stellt sich Ihnen schon mal ein Kappa vor.

Dr. Ulrich PAULY, ist Japanologe und hat sich seit 1971 insgesamt rund 20 Jahre in Japan aufgehalten.Sein besonderes Interesse gilt der Volkskunde, dem Volksglauben und der alten Geschichte Japans.

Umrahmt wird der Vortrag durch Darbietungen der Japanischen YOSAKOI- Tanzgruppe.

Zum Fest gehören auch Essen und Trinken nach japanischer Art für ein Miteinander in freundlichem Gespräch.

Eingeladen sind alle die sich für Japan interessieren.

Eintrittspreise sind 12 €, ermäßigt 8 €.

Anmeldungen werden empfohlen über
* das doodle-Programm unter _http://doodle.com/poll/pah7eyxx5kzkdc2b
* telefonisch unter 0711-127-777-99 und
* mit Mail an _japanisches.honorarkonsulat@de.trumpf.com_

Veranstalter: Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit den Linden-Museum Stuttgart

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Reisanbau in Japan
Newsbeitrag vom 14.11.2016.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „Oishii! Essen in Japan“ im Linden-Museum

Der Reisanbau in Japan

Reis ist bis heute das wichtigste Grundnahrungsmittel Japans und darf auch auf Festen als Opfergabe für die Götter nicht fehlen. Aus Reisstroh verfertigte Bannseile schmücken jeden Shinto-Schrein und Hausaltar. Der Diavortrag zeigt die traditionellen Techniken des Nassreisanbaus und einige der seine Arbeitsschritte begleitenden Riten, die die japanische Kultur nachhaltig geprägt haben. Dabei wird abschließend auch auf die Vor- und Nachteile der zunehmenden Mechanisierung des Reisanbaus eingegangen.

Referent: Dr. Ulrich Pauly, Bonn

Ort: Linden-Museum Stuttgart, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart, www.lindenmuseum.de
Eintritt: jeweils EUR 3,-/2,-/DJG- und GEV-Mitglieder frei
Freitag, den 02.12.2016, 18.30 Uhr

Kooperationspartner: Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V., Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e.V., Linden-Museum Stuttgart

( 14.11.2016 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



Das Erdbeben von Ostjapan 2011
Newsbeitrag vom 14.11.2016.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „Oishii! Essen in Japan“ im Linden-Museum

Das Erdbeben von Ostjapan 2011 und die Optionen einer Risikogesellschaft

Die Dreifachkatastrophe vom 11. März 2011 – Erdbeben, Tsunami, Kernschmelze – ist Anlass, bei der Kalkulierung hoch riskanter Phänomene über das vermeintlich Unmögliche nachzudenken. „Sicherheit hat höchste Priorität“. Dieser besonders populäre Slogan nationaler Entscheidungsträger klingt gut, ist aber schon deshalb unglaubwürdig, weil Sicherheit, sollte sie wirklich höchste Priorität haben, gar nicht finanzierbar ist – ganz abgesehen davon, dass nicht jeder damit einverstanden ist, zunehmende Sicherheit auf Kosten abnehmender persönlicher Freiheiten in Kauf zu nehmen. Wer die Chancen der Technik nutzen will, muss Risiken akzeptieren. Die zentrale Frage kann nicht lauten: Wollen wir mehr Sicherheit? Sie muss vielmehr heißen: Wie viel finanzielle (und sonstige) Belastung ist eine Gesellschaft für mehr Sicherheit (und weniger Risiko) zu tragen bereit? Wie hält es Japan mit dem Risiko und der Sicherheit, wenn es um die Verwundbarkeit durch Erdbeben, Tsunami und Atomenergie geht? Mit diesen Fragen ist nicht nur die Risikogesellschaft Japans konfrontiert.

Referent: Prof. Dr. Winfried Flüchter, Universität Duisburg-Essen

Ort: Linden-Museum Stuttgart, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart, www.lindenmuseum.de
Eintritt: jeweils EUR 3,-/2,-/DJG- und GEV-Mitglieder frei
Freitag, den 09.12.2016, 18.30 Uhr

Kooperationspartner: Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V., Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e.V., Linden-Museum Stuttgart

( 14.11.2016 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



Tee- ein Lebenselixier
Newsbeitrag vom 13.11.2016.

Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V.

Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „Oishii! Essen in Japan“ im Linden-Museum

Tee – ein „Lebenselixier“ zwischen Alltag, Mode, Luxus und Kunst

Impressionen aus einer Ethnologie des Trinkens

Allein im Jahr 2015 wurden weltweit 5,2 Millionen Tonnen Tee produziert. Tee ist mithin nach Wasser das meist konsumierte Getränk. Doch Tee ist weit mehr als eine durstlöschende Flüssigkeit mit verschiedenen Geschmacksnoten. Als Hauptgetränk vieler Gesellschaften steht Tee im Zentrum komplexer Trinkkulturen, in denen technische Fertigkeit, soziale Ordnung, weltanschauliche Vorstellung und materieller Ausdruck zusammen fliessen. Am Beispiel des tibetischen Buttertees und des japanischen Grüntees gibt der Vortrag Einblicke in zwei faszinierende Tee-Trinkkulturen Asiens.

Referentin: Dr. Martina Wernsdörfer, Kuratorin für Süd-, Zentral- und Ostasien, Völkerkundemuseum der Universität Zürich

Ort: Linden-Museum Stuttgart, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart, www.lindenmuseum.de
Eintritt: jeweils EUR 3,-/2,-/DJG- und GEV-Mitglieder frei
Freitag, den 13.Januar 2017, 18.30 Uhr

Kooperationspartner: Deutsch-Japanische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V., Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde e.V., Linden-Museum Stuttgart

( 13.11.2016 | Kategorie: Veranstaltungsbericht | Zurück zum seitenanfang)



 
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